Summer Nights Festival 2007

Stormbringer

Die Grazer Dame und ihre Mannen waren da schon wieder ein ganz anderes Kaliber. Es ist einfach immer wieder unglaublich zuzusehen, wie Beat!e quasi mühelos ihre Felle verdrischt und der Rest der Band ihr in absolut nichts nachsteht. Man merkte es PM sichtlich an, dass sie schon etliche Livegigs absolviert hatten, die Wand, die von der Bühne kam, war schon fast beängstigend. Sänger Holger, stilecht bewaffnet mit einem 50er Jahre-Mikro, schien wie von der Tarantel gestochen, so aggressiv war sein Stageacting. Ich habe die Band ja schon öfters livehaftig erleben dürfen, und bis jetzt bin ich auch nie enttäuscht worden. Auch das Publikum feierte PM ordentlich ab, sodass man von einem wahrlich gelungenen Auftritt reden kann. Daumen hoch!

Metalfanatics.net

Offensichtlich nicht, denn der Gig wurde nicht nachgeholt und als ich die Halle wieder betrat starteten gerade PERISHING MANKIND durch. Die Steirer sind ob ihrer permanenten Liveaktivitäten längst keine Unbekannten mehr und konnten so vor ordentlich gefüllter Halle antreten und wohl keiner der Anwesenden wurde hier enttäuscht. Drummerin Beate verdrosch ihr Drumkit als gäbs kein Morgen, obwohl sie immer noch geschätzte 2,8 Promille Alk vom Vortag im Blut haben musste, aber das ist wahrscheinlich Gewöhnungssache und Frontmann Holger wütete wie immer mit seinem Nostalgiemikrophon über die Bühne, das ein Relikt von Jerry Lee Lewis muss. Der Rest der Bande poste und headbangte sich dazwischen immer wieder in den Vordergrund. Zeit für PERISHING MANKIND sich aus dem Underground zu erheben und durchzustarten! Potenzial ist auf jeden Fall genug vorhanden, wie am aktuellen Longplayer „Wonderland“ nachzuhören ist.

 

Nocturnal Hall

PERISHING MANKIND ~ Holger und der AlkoholDie Band spielte ein wenig früher als geplant, der Auftritt gestaltete sich trotzdem souverän. Holger war richtig dicht, trotzdem litt seine Gesangsleistung darunter nicht, ganz im Gegenteil! Doch mit dem Gedächtnis haperte es da schon eher – so wusste er nicht mehr wo der Merchandise Stand war, doch Gernot flüsterte ihm die immens schwierige Antwort ein, hehe! Nebenbei waren headbangen bis zum Umfallen und feine Melodien angesagt, am Programm stand sehr viel Material der neuen Scheibe Wonderland. Dessen Titellied kam etwas schleppender und richtig entspannt zum Bangen, leider fehlte der Hit System Mutilation. Beate an den Drums schlug richtig hart zu und schrie sich die Aggressionen aus dem Leib, das Publikum war begeistert und die Band auch, sie freute sich über die Unterstützung!

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