Tourreport Bella Italia, 17.05-20.05.2007

Metalfanatics.net

Tour Story - In Italien mit Perishing Mankind

Die steirischen Death/Thrasher Perishing Mankind, die vor kurzem ihren zweiten Longplayer über Noiseheadrecords rausgebracht haben, sind ja bekannt dafür, ausgiebig zu touren. Bei einem netten Gespräch mit Gitarrist Gernot vor einigen Wochen in der Szene Wien kam die Idee auf, die Band bei ihrer Kurztour durch Italien zu begleiten, um Eindrücke zu sammeln. Im Auftrag von Metalfanatics ließ ich mir die Möglichkeit natürlich nicht nehmen, und begleitete den Fünfer auf ihrer Tour. Was dabei rausgekommen ist, könnt ihr hier lesen…

Tag 1 – 17.5. 2007

Wir schreiben Donnerstag, den 17. im Monat Mai und es war kein einladender Morgen. Regen und kühle Temperaturen erwarteten mich. Was solls, hilft nix, ich muss raus. Schließlich ging es heute mit den Steirern von Perishing Mankind auf eine Kurztour nach Italien. Das munterte natürlich sofort wieder auf. Noch schnell unter die Dusche gesprungen, das kalte Bier in die Box eingepackt und ab ging es Richtung Westbahnhof, wo ich Beate, ihres Zeichens Drummerin der Band, aufgabelte. Voller Elan steuerten wir nach einem Kaffee unser erstes großes Ziel an diesem trüben Tag, nämlich Leibnitz in der Steiermark, an. Dies war der „Hauptsitz“ der Perishing´s, hier wurde ich in die ehrwürdigen Hallen des Proberaumes eingeweiht und hier wurde auch das erste Genussbier geköpft. Man merkte die Anspannung bei allen, nun sollte es gleich Richtung Italien losgehen. Der Tourbus wurde noch voll gepackt und ab ging die Reise.

Anfangs gab es absolut keine Probleme bei der Fahrt, ehe wir die „Baustelle des Todes“, die Pack, erreichten. Und wie es das Schicksal so will mussten ausgerechnet Beate und meine Wenigkeit extremst dringend für kleine Mädchen. Hhm, was tun? Wir befanden uns mitten auf der Pack, die Parkplatzsituation auf diesem Streckenstück war bekanntlich sehr begrenzt, und die Verkehrssituation ließ auch kein allzu rasches Weiterkommen zu. Doch eine Meldung Richtung Fahrer Gernot reichte vollkommen aus, um zu wissen, was zu tun war: „Oida Gernot bitte hau di do bei da Baustö eine, wir brunzn uns echt glei au“, sagten die beiden Betroffenen und Gernot zögerte keine Sekunde und steuerte das Vehikel auf unbefugtes Terrain. Uns war es ziemlich egal, wir erledigten unsere Notdurft und siehe da, auf einmal sprangen alle mit einer gewissen Eile aus dem Bus, um sich zu erleichtern. Aber vorher ned den Mund aufbringen, des hamma scho gern.Sichtlich erleichtert stieg die Bande wieder in das Auto ein und weiter gings. Wenn ich mich recht erinnere hörte ich an dieser Stelle das erste mal Beate´s mahnende Worte „Oida heit sauf i mi amoi so richtig au…“. Man durfte also gespannt sein, ob es ihr in der Tat gelingen würde…

„Ein Drittel der Gesamtstrecke haben wir geschafft“, dachte ich mir in diesem Augenblick um gleich in den nächsten Gedanken „Hhm, wird das Bier bis Mailand reichen?“ überzugehen.Ok, wenn wir staufrei bleiben, dann wird es sich ausgehen, ansonsten könnte es knapp werden, wenn ich mir da die hintere Reihe im Bus mit Beate, Paul und meiner Wenigkeit so anschaue. In der vorderen Reihe war mehr der Intellekt gefragt, hier wurden Bücher gelesen. Just for Info, wir drei sind nie vorne gesessen hahaha. Doch der Feiertagsverkehr machte uns natürlich einen Strich durch die Rechnung und wir katapultierten uns in einen unangenehmen Stau. „Hhm, eigentlich waren wir schon lange nicht mehr pinkeln“, schoss mir regelrecht durch den Kopf. Aber hier gab es definitiv keine Möglichkeit, dies zu erledigen. Das Motto hies also zsamdrücken und durchbeißen, die nächste Möglichkeit kommt bestimmt. Und so war es auch. Nachdem wir dem Stau entflohen waren, wurde noch einmal ordentlich ins Gaspedal getreten, ehe es wieder an der Zeit für die schon obligatore Pinkelpause war. Es ist einfach ein herrliches und erleichterndes Gefühl. Weiter ging die Fahrt Richtung Mailand, der ersten Station unserer Reise. Eigentlich ging es jetzt richtig flott voran, sowohl mit der Fahrt als auch mit dem Bier. Und was wird wohl als nächstes kommen? Richtig…aber lassen wir das.Wir waren nun schon ganz nahe am Etappenziel aber irgendjemand hatte wohl was dagegen, dass wir halbwegs pünktlich ankommen sollten. Vor Mailand bildete sich ein elendslanger Stau, der in der Tat nicht enden wollte. Was tun wenn man, richtig, pinkeln musste? Eine geniale Idee meinerseits schoss mir durch den Kopf. Da ein Weiterkommen schier unmöglich schien, könnte ich ja schnell aus dem Wagen hupfen und mein Geschäft bei der Baustelle verrichten. Und natürlich passierte während des Pinkelns das, was sich niemand wünscht. Die Kolonne bewegte sich vorwärts und ich musste all meine Kräfte in Bewegung setzen, um im eleganten Laufstil die gut 300 Meter aufzuholen, um wieder auf das Auto aufzuspringen. Das wars auch schon mit den sportlichen Aktivitäten für dieses Wochenende. Und es war mir eine Lehre. Nie wieder werde ich Staupinkler sein. Die anderen hatten ihren Spaß daran. Als Belohung für die meisterliche Leistung meinerseits, drückte mir Beate eine warme!!! Schwechater-Dose in die Hand. Ja, unser kalter Biervorrat war nun tatsächlich schon aufgebraucht, so mussten wir uns für die letzten Kilometer mit diesem warmen Drink bei Laune halten.

Aber auch jeder Stau hat einmal sein Ende und nach einem kurzen Umweg kamen wir doch noch gegen 22:00 Uhr am ersten Ziel Milano an. Unter tosendem Applaus wurde der Tourbus empfangen, allen voran Gernot´s Freundin Alicé. Sichtlich ein wenig gezeichnet ob der langen Autofahrt und dem einen oder anderen Drink hatten wir es nun geschafft. Bei Betreten des Clubs musste man zuerst wohl eher an eine Disco als an ein Livelokal denken, aber ok, ich ließ mich einfach überraschen. Zu Essen gab es an diesem Abend Spagetthi und Bier. Danach ging es ans Auspacken des Equipments. Eine kurze aber nette Plauderei fand auch noch Platz, ehe es mit der ersten Band losging.

Zuerst wollte ich meinen Augen nicht trauen und dachte schon, ich hätte viel zu viel Bier getankt, doch es war wahr. Der Gig stand unter dem Motto „Wer sitzt ist cool“. Hallo? Wir sind hier auf einem Metalkonzert und nicht im Kino oder bei der Volks-Vogelscheuche Hansi Hinterseer. Was war denn hier los bitte? Nicht nur das der Club mäßig bis gar nicht besucht war, die Leute bewegten auch ihre Ärsche bei Erklingen des ersten Tones, nicht von ihren Sesseln. Unpackbar eigentlich. Selbst die beiden Lokalmatadoren Through The Silence und Forgotten Tears zogen keine Leute.

So ergab sich ein nicht allzu spannendes Konzert der drei Bands die heute Abend auftraten. Perishing Mankind legte einen soliden 35-Minuten-Gig ohne nennenswerte Höhepunkte auf die Bühne. Im nach hinein erfuhr ich, dass es hier üblich sei, dass die Leute bei Konzerten sitzen würden. Ok, jedem das seine. Nach ein paar weiteren Drinks und einer schmerzhaften Erfahrung mit irgendeinem Eisendings, das aus einem Betonklotz herausragte und das ich trotz Warnung an einer unangenehmen Stelle spürte, ging es danach ins gut 2h entfernte St. Vincent im Aostatal, dem Heimatort von Alicé sowie unseres Schlafplatzes.

Die Autofahrt ging für mich wie im Nu vorüber, kein Wunder, pennte ich doch bis vor die Haustüre. Erste Erschöfpungserscheinungen machten sich also bemerkbar. In der wunderschönen Dachgeschosswohnung angekommen, lud die Gastgeberin noch auf einen Drink, ehe jeder einzelne sein Schlafgemach aufsuchte. Ein netter und spannender erster Tag ging zu Ende.

Tag 2 – 18.5. 2007

Doch sichtlich vom Vortag gezeichnet erwachte die Belegschaft gegen Mittag, um mal einen ordentlichen Brunch einzunehmen. Der leckere italienische Kaffee beruhigte vorerst meinen Magen ein wenig und war bitter notwendig. Jedem einzelnen merkte man den vorangegangen Abend noch deutlich an, einzig Gernot und Alicé wirkten frisch und munter. Woran das wohl gelegen hat? Ich genoss noch ein wenig die wunderschöne Aussicht von der Wohnung aus. Rundherum nur Berge und ein wunderschönes lang gezogenes Tal mit Blick auf das Mont Blanc Massiv. Traumhaft!

Nachdem jeder seine Morgengepflogenheiten erledigt hatte, machten wir uns in die Hauptstadt des Aostatales, Aosta (no na) auf. Nach einem leckeren Eis ging es erst mal so richtig zum Shoppen. Von Käse über Speck, Salami, Tomaten und einer Palette Bier wurde so ziemlich alles in das Einkaufswagerl gepackt, was nicht niet und nagelfest war. Crazy Shopping. Nun wollten wir uns einen Platz zum Picknicken suchen und Alicé führte uns zu zwei wundervollen Plätzen. Als erstes gelangten wir zu einem traumhaft schönen Wasserfall, dessen Wasser glasklar und klirrend kalt war. Intelligent wie wir nun mal sind wurde sofort die Palette Bier eingekühlt um nicht einmal eine Viertel Stunde später ein kühles Bier zu genießen. Ein Traum!

Nach einiger verbrachter Zeit an diesem schönen Ort machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz, um unser Gekauftes auch verwerten zu können und nach kurzer Fahrzeit landeten wir an einem See, wo wir unsere Zelte aufschlugen und genüsslich speisten und tranken. Was für ein herrlicher Tag. In diesem Augenblick hörte ich wieder diesen einen Satz: „I glaub heit sauf i mi amoi so richtig au“. Lautes Gelächter brach aus und wie es sich nach so einem Satz gehört, wurde mal ordentlich geprostet. Eine wunderschöne Landschaft, ein voller Magen und ein kaltes Bier. Metal-Herz, was willst du mehr? Auch hier verbrachten wir eine gute Zeit ehe es wieder Richtung „Heimat“, sprich St. Vincent ging. Schnell mal alles zusammengepackt und ab ging es ins 70 km entfernte Torino, wo wir den heutigen Abend verbrachten.

Dieses Mal waren wir deutlich früher vor Ort, somit hatten wir noch genügend Zeit um in netter Runde ein wenig über das Leben zu plaudern. Man sieht, es ist nicht immer nur um Sex, Drugs & Rock´n Roll gegangen.An diesem Abend wurde uns eine Riesenpizza und Bier serviert, hhm das war ganz ganz lecker. Der Club selbst war total abgefuckt, hatte aber einen eigenen Flair. Er erinnerte mich ein wenig an die Wiener Arena. Auch hier waren wieder Tische und Stühle aufgestellt, die jedoch vor der Bühne vorsorglich weggeräumt wurden. So entwickelte sich doch ein anderes Feeling als am Tag zuvor in diesem discoähnlichem Lokal. Wieder waren die selben drei Bands am Start wie in Milano. Forgotten Tears und Through Your Silence spielten wie am Vortag einen soliden Gig. Diesmal waren ähnlich „viele“ Leute wie am Vortag anwesend, jedoch war der Club auch erheblich kleiner, weshalb das ganze in der Tat in die Kategorie „Underground Club-Gig“ fiel.

Das dürfte den Jungs aus der Steiermark ebenso gefallen haben wie mir, denn heute war der Auftritt viel energiegeladener und man merkte sichtlich, dass sie mehr Spaß an der Sache hatten. Auch die Leute ließen sich ab und an zu einem Tänzchen oder einem Kopfschüttler hin. Die 45 Minuten waren echt vom Feinsten und auch die Reaktionen der Zuschauer waren durch die Bank positiv. Wollen wir kurz wieder auf den Satz „Heit sauf i mi amoi so richtig au“ zurückkommen. In der Tat hat es der eine oder andere heute wirklich geschafft, den zum Motto dieser Tour gemachten Slogan, zu befolgen. Wer diese Personen waren, hat ist dem Verfasser dieser Zeilen wohl bekannt, unterliegt jedoch des Journalistengeheimnisses. Die Heimfahrt entwickelte sich zu einer lustigen Ausflugsfahrt mit Sound von Tencasious D. und Bier von der Tankstelle. Für einige war zu wirklich später Stunde Schluss, andere machten es sich noch auf der Couch gemütlich. Ein perfekter Tag ging viel zu schnell zu Ende.

Tag 3 – 19.5. 2007

Und täglich grüsst das Murmeltier. Wieder erwachten die Geister die ich rief gegen die Mittagsstunde, um einmal ordentlich zu schlemmen. Bei meiner Wenigkeit schwanden schon ein wenig die Kräfte, was nicht weiter verwunderlich war, da ich doch der bedeutend älteste in dieser illustren Runde war. Somit stellte ich mich beim heutigen Abschlussabend als Fahrer des „Tschechamobils“ zur Verfügung, damit der Rest der Meute heute noch mal so richtig Party machen konnte. Und ab dem Erwachen war klar, dass sie dies auch wirklich nutzen wollten, denn immer wieder fiel der ominöse Satz einer bestimmten Person. Alicé ließ nichts unversucht und organisierte einige Leute, um dem Gig am Abend beizuwohnen. Zuvor jedoch wollten wir noch ein wenig relaxen und so ging es auf einen der umgebenden Berge hinauf, um auf einer wunderschönen Wiese die tolle Aussicht zu genießen, nochmals so richtig zu entspannen und die eine oder andere wirklich sinnlose Meldung loszulassen. Diese möchte ich hier jedoch nicht weitergeben, denn es wäre möglich, dass der potentielle Leser sich schrecken könnte. Das will ich natürlich verhindern.Nach ein paar Stunden Entspannung am Berg ging es dann wieder Richtung „Heimat“, da ich idealer weise meinen Führerschein im Morgentaumel vergessen hatte. Sehr gscheid Herr Ogerl, oder wie mich Holli liebvoll nannte „Mr. Pornoking“. Die Geschichte entstand dadurch, dass meine Sonnenbrille in Brüche gegangen ist und nirgendwo eine aufzutreiben war. Beate war jedoch so nett und borgte mir ihr scharfes Teil, welche durchaus in die Kategorie „diese Brille tragen Pornostars“ einzustufen war. Ein furchtbares Ding, doch ich war in dieser schwierigen Situation sehr dankbar. Mit der Zeit hatte ich das Teil dann sogar richtig lieb gewonnen.

Nach dem kurzen Abstecher ging es dann ins 20 Minuten entfernte Aosta, der letzten Station auf dieser Minitour. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt machten wir uns an das Abendessen. Diesmal gab es als Vorspeise Penne und als Hauptgericht Salat für die Vegetarier unter uns und ein undefinierbares Ding, bestehend aus Kartoffeln, Käse und Faschiertem. Nach dieser Mahlzeit hatten einige von uns mit gröbsten Verdauungsproblemen zu kämpfen, welche sich in den unappetitlichsten Rülpsern und anderen Lauten widerspiegelte. Furchtbar. An diesem Abschlussabend waren insgesamt vier Bands am Start. Drei davon kamen direkt aus Aosta, nämlich Blood Story, High Voltage und Ragestorm.

Perishing Mankind durfte an diesem Abend schon als zweite Band ran, und sie legten den wohl besten Auftritt dieser kleinen Tour hin. Die gut 100 Anwesenden feierten eine fette Party mit der Band und diese genoss es sichtlich, einen tollen 45 Minuten-Gig hinzubrettern. Das erste mal kam so richtig gute und ausgelassene Stimmung im Publikum auf. Ein toller Abschluss. Danach wurden noch die beiden restlichen Bands angeguckt, wobei es sich bei der letzten Truppe wohl eher um ein Scherzprojekt gehandelt haben muss. Was hier geboten wurde war kaum anzuhören. Coverversionen von Sepultura oder System Of A Down wurden so was von falsch gespielt, dass einem das Essen von vorhin so richtig auf den Magen schlug.

Überraschenderweise waren auch kaum noch Leute vor der Bühne, was die Band aber nicht davon abhielt, ihren „Lärm“ weiterhin auf die paar vom Alkohol stark beeinflussten Hartgesonnenen loszulassen. Man merkte sowieso an diesem Abend, dass der Großteil der Leute wegen Perishing Mankind gekommen waren, hier hat Alicé wirklich tolle Arbeit geleistet und ordentlich Werbung gemacht. Nach dem Gig wurde noch reichlich Merchandise verkauft und das eine oder andere kalte Getränk zu sich genommen, ehe es zu später Stunde wieder Richtung St. Vincent ging. Dort angekommen genehmigte ich mir noch ein Abschieds-Faxe und wir plauderten noch kurze Zeit, ehe jeder wieder todmüde ins Bett fiel. Der wohl beste Abend auf Tour.

Tag 4 – 20.5. 2007

Eigentlich wollten wir früher aufstehen, um zeitgerecht aus dem Aostatal den Heimweg anzutreten. Da der letzte Abend jedoch länger als erwartet wurde, kamen wir nicht vor 12h mittags weg. Schnell noch was eingekauft, von Alicé verabschiedet und dann ging die Reise los Richtung Österreich. Und wie kann es anders sein als das wir natürlich auch beim starken Heimreiseverkehr in einen Mörderstau kamen. Aber auch das ging vorbei und schliesslich erreichten wir gegen 21:30 unsere erste Station Leibnitz. Nach der Verabschiedung von Gernot, Paul, Holli und Georg ging es für Beate und mich noch weiter Richtung Wien. Trotz Übermüdung erreichten wir das Endziel ohne große Probleme und gegen Mitternacht fiel ich völlig fertig aber zufrieden in mein Bett.Ein tolles Erlebnis mit supernetten Leuten ging somit zu Ende. Worte wie „Scheissen, Duschen, Rasieren“ zählten ebenso zum Alltag und bekamen auf einmal ganz andere Bedeutungen wie auch die unüberhörbare Fixierung auf gewissen Öffnungen einiger Leute. Auch das Wort „oida“ zählt seit diesen vier Tagen zu meinem erweiterten Wortschatz. Selten soviel gelacht.

Mit ein bisschen Wehmut blickte ich vor dem Einschlafen noch auf die letzten Tage zurück. Mein Dank gilt der Band, die mich super aufgenommen hat und allesamt total nett waren. Des weiteren möchte ich mich bei Alicé für die Unterkunft und Organisation bedanken. Mille Grazie! Wir waren uns alle einig, dass das ganze nach einer Wiederholung schreit. Also Leute, bis zum nächsten Mal wenn es wieder heisst: „Heit sauf i mi amoi so richtig au“.

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