Steelmag.de (D)

Melodischer Death-Metal mit einem schweren Einschlag von Dark-Metal, das ist das Konzept eines Quintetts aus Österreich. "Fall Of Men" ist das Debutalbum der Band. Ungewöhnlich ist die Schlagzeug-Besetzung, die von Beate, einer zierlichen, jungen Dame übernommen wurde und die mit den Fellen nicht zimperlich ist! Das Songwriting ist düster ausgefallen; sie sind meist im Mid- bis Uptempo gehalten. Einflüsse von Bands wie Crematory oder auch Soilwork kann man ab und zu heraushören.

Mit "Noone", einem Midtempostamper mit ordentlichem Groove und "Last Exit", einem furiosen Death-Metal Schocker, schnell, brutal und thrashig liefern die Ösis zweirichtig gute Shrapnells ab. Auch das mit cleanen Parts durchsetzte "First Fallout" ist schlüssig. Vor allem Shouter Holger besticht durch alle Sorten des Extrem-Gesangs: Tiefe Growls, Kreischgesang und auch die cleanen Parts überzeugen. Die Gitarrenarbeit ist gut; viele melodische Lead-Gitarren-Einlagen sind zu verzeichnen. Einzig am Songwriting erkennt man zuweilen, dass es sich um ein Debutalbum handelt. Denn vereinzelt sind die Songs etwas vorhersehbar gestrickt und lassen Eigenständigkeit vermissen. Aber insgesamt ein ordentlicher Einstand, zumal der Sound schön drückt.

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